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Wenn Du Amazon Verkäufer bist, dann hast du dich bestimmt schon mehr als nur einmal gefragt, wie die Bestseller-Rangliste der bei Amazon angebotenen Produkte funktioniert … Im Zentrum steht vor allen Dingen die Frage, wie du selbst ganz vorne in den Suchergebnissen mitmischen kannst! In diesem Artikel wollen wir diesem Aspekt auf den Grund gehen.

Es gibt viele Faktoren, die das Ranking auf Amazon beeinflussen

Die Platzierung in eben diesen Bestseller-Listen ist essentiell und hat eine überproportional große Auswirkung auf den Erfolg des jeweiligen Produktes. Aber dazu muss auch gesagt werden: Erkaufen kann man sich diese Plätze nicht direkt, aber du kannst die richtigen Maßnahmen treffen, um zu begünstigen, dass du weit vorne in den Suchresultaten von Amazon landest!

Viele clevere Köpfe haben schon versucht, hinter das Geheimnis des Amazon-Algorithmus zu kommen, doch das ist gar nicht so einfach… Sprechen wir zunächst einmal über den sogenannten Verkaufsrang. Dieser Rang wird automatisch errechnet und entscheidet zusammen mit der Kategorisierung letztlich darüber, wie sichtbar und präsent ein Produkt auf der Amazon-Webseite wahrgenommen wird – und das beeinflusst auch seinen letztlichen Erfolg!

Deshalb haben wir hier die wichtigsten Tipps und Hinweise zusammengetragen, die dir dabei helfen werden, den Amazon-Algorithmus besser zu verstehen und dem Erfolg deines Produktes damit ordentlich auf die Sprünge zu helfen.

Amazon-Verkaufsrang: Bessere Platzierung durch Werbemaßnahmen?

Das mit dem Verkaufsrang ist so eine Sache. Amazon hat da ganz eigene, streng geheim gehaltene Algorithmen und Methoden, nach denen dieser errechnet wird. Und es haben sich schon einige die Zähne daran ausgebissen, diese Algorithmen zu knacken.

Was man jedoch auch als Außenstehender einfach erkennen kann: der Verkaufsrang lässt sich in der Regel durch externe Promotion, also Werbung, in die Höhe treiben.

Der Grund ist, dass durch die Promotion die Verkaufszahlen angekurbelt werden. Gerade wenn sich ein Produkt oder eine Dienstleistung noch weit hinten im Amazon-Verkaufsranking befindet, im so genannten Long-Tail, wird es auf Amazon selbst beim Durchbrowsen kaum gefunden werden – es sei denn, jemand sucht gezielt danach.

Interessant wird es mit der Sichtbarkeit erst in den Top 100, denn dann rankt das Produkt auch in entsprechenden Unterkategorien weit vorne, und so richtig erfolgreich ist ein Produkt, das auf den ersten 20 Plätzen in einer Hauptkategorie rankt.

Wer sein Produkt im Amazon Ranking ganz vorne platzieren will, braucht viele Verkäufe, die sich über einen längeren Zeitraum verteilen. Die Rankings für die Plätze 1-10.000 werden stündlich berechnet. Daher kann es gut sein, dass ein Produkt, dass sich sonst eher mäßig verkauft und in den Rankings sehr weit hinten liegt, für kurze Zeit in die sichtbaren Top 100 oder sogar Top 20 rutschen kann, wenn es sich auf einen Schlag durch eine externe Promotion vielfach verkauft!

Nun stellt sich aber die Frage: „Wie kommt man an Amazon Verkäufe durch Werbung?

Eine Möglichkeit ist natürlich immer die klassische Offline-Werbung – aber dafür muss man schon mit der großen Kelle anrühren oder selbst über ein großes Kontaktnetzwerk verfügen. Oder man kauft sich Besucher ein für solche  Werbeaktivitäten, zum Beispiel über Pay per click Werbung.

Pay per click Werbung – rechnet sich das?

Aber macht Pay per click (PPC) Werbung für das eigene Produkt Sinn, rechnet sich das?

Schauen wir uns das einmal etwas genauer an. Wenn du zum Beispiel bei Google Werbung schaltest und für Klicks bezahlst, bedeutet das natürlich nicht, dass auch jeder Klick zu einem Verkauf wird. Aber nehmen wir mal an, du möchtest mit Werbung bei Google Adwords 25 Verkäufe erreichen. Bei einem gesuchten Wort musst du zum Beispiel im Schnitt 50 Cent für einen Klick bezahlen.

Wenn wir davon ausgehen, dass vielleicht 5 Prozent der Leute, die klicken, auch wirklich dein Produkt kaufen, dann musst du für die angestrebten 25 Verkäufe, was eben 5% der Käufer entspricht, also 20x mehr Klicks einkaufen und bezahlen.

Das wären in dem Fall 500 Klicks, was im Rechenbeispiel eine stolze Summe von 250 € an Werbeausgaben macht!

Wenn dein Produkt weniger als 250 € kostet, dann legst du in diesem Beispiel bei jeder Produkteinheit drauf, die Produktherstellungskosten gar nicht eingerechnet… Dies ist ein fiktives Beispiel, das aber deutlich zeigt, dass man hier seine Zahlen genau im Auge behalten muss. Das soll aber nicht heißen, dass du es nicht mit PPC-Werbung versuchen solltest, denn es gibt verschiedene Einflussfaktoren. Wichtig ist vor allem, im Auge zu behalten, wie viele Klicks es braucht, bis man einen Verkauf erreichen kann, und was diese Klicks kosten.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf Amazon

Wie schon erwähnt, findet man die Produkte jenseits der Toplisten bei Amazon häufig nur noch durch gezielte Suche. Die genauen Parameter, nach denen der Such-Algorithmus funktioniert, kennt zwar nur Amazon selbst. Es gibt jedoch die ein oder andere Möglichkeit, die Chancen zu erhöhen, dass ein Produkt bei der Suche nach einem bestimmten Stichwort höher in der Liste der Suchergebnisse auftaucht.

Suchmaschinenoptimierung hilft dabei, langfristig Interessenten zu erhalten. Durch SEO-Maßnahmen alleine schafft man es kaum in die Top 100 der Amazon-Charts. Allerdings hilft es für die laufenden Verkäufe, ein bisschen Suchmaschinenoptimierung des eigenen Listings zu betreiben.

Die Hauptkriterien für die Platzierung in der Suchliste sind hier die bisherigen Verkaufszahlen, die Nutzerbewertungen und die Relevanz des Listings für die Suchanfrage. Dass die Verkaufszahlen wichtig sind, erklärt sich natürlich von selbst. Auch, dass die Bewertungen der bisherigen Käufer für die Listung relevant sind, ergibt Sinn. Bleibt nur noch die Relevanz. Diese ergibt sich primär aus dem Produkttitel und sekundär aus der Beschreibung.

Um hier die richtigen Wörter zu finden, hilft es zum Beispiel, den Keyword-Planer von Google Adwords zu befragen. Amazon nutzt zwar nicht die identischen Algorithmen wie Google, vergleichbar sind sie aber allemal. Wichtig ist, dass die Keywords weder zu allgemein, noch zu spezifisch sind.

Außerdem sollten die Begriffe, für die du gefunden werden willst, im Produkttitel sowie in der Beschreibung auftauchen, um die Chance auf eine höhere Relevanz zu erhöhen. Natürlich solltest du es hierbei aber auch nicht übertreiben, denn der Titel sollte trotzdem noch interessant und ansprechend wirken – und nicht wie eine überfüllte Reklametafel!

Wie funktioniert das Amazon-Ranking nun wirklich?

Darüber hinaus ist es natürlich hilfreich, wenn man den Amazon Algorithmus besser versteht. Matthias Matting von der Selfpublisherbibel.de hat einen Test durchgeführt, der dafür sehr hilfreiche Ergebnisse geliefert hat (der Test bezieht sich zwar primär auf den Verkauf von Büchern über Amazon, hat aber auch einige Weisheiten für den allgemeinen Verkauf parat):

  • Erstmal bezieht Amazon auch Verkäufe ein, die länger als 24 Stunden zurückliegen. Hier werden die Verkäufe jeden Tag ungefähr um die Hälfte entwertet. Damit dürfte es für ein neues Produkt deutlich schwerer sein, in die oberen Plätze zu kommen und die Platzhirsche zu vertreiben.
  • Außerdem lohnt es sich nicht, sich heillos in ständigen, kurzfristigen Werbeaktion zu verlieren, da besonders stetige organische Verkäufe ein wichtiger Faktor für ein gutes Ranking sind. Besser ist es deshalb, seinen Produktrelease und die nachfolgende Bewerbung von langer Hand zu planen und sukzessive aufzubauen.
  • Also zunächst wenige Verkäufe, die dann mit der Zeit immer mehr werden, und keine „Produktblase“, die vielleicht kurzfristig ein paar Verkäufe bringt, sich aber schnell wieder abnutzt.
  • Dazu sollte man auch die Review Funktion nicht allzu stiefmütterlich behandeln. Denn viele und vor allem ausführliche und umfangreiche Reviews helfen dem Benutzer dabei, zu entscheiden ob das Produkt relevant ist.

Alles in allem bedeutet das, dass zu einem erfolgreichen Amazon Ranking eine geschickte Planung, sorgfältige Vorbereitung und etwas Geduld gehört. Und wer er es richtig macht, der wird belohnt!

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