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Als Amazon Änderungen in den Richtlinien für Reviews und Rezensionen in den USA bekanntgab, hat das die Verkäufer ganz schön aufgeschreckt. Seit dem 22.11.2016 gelten diese Richtlinien auch hier in Deutschland. Deshalb haben wir hier einmal zusammengefasst, was sich genau geändert hat, und was für praktische Auswirkungen das auf sog. Produkttester und Rezensionsportale hat.

Keine Rezensionen mehr im Tausch gegen vergünstigte Produkte?

Die aktualisierten Richtlinien zu Rezensionen haben hauptsächlich Auswirkungen auf Produkttester, Verkäufer und Unternehmen, welche Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten. Die wichtigste Änderung: Nach den neuen Regelungen von Amazon dürfen keine Rezensionen mehr im Austausch für vergünstigte Produkte eingefordert werden.

Was Promotion-Codes angeht, mit denen Produkte vergünstigt gekauft werden können, so sind diese weiterhin erlaubt, dürfen aber nicht mehr mit einer Rezensionspflicht gekoppelt werden.

Dazu schreibt Amazon in einer Benachrichtigung für Verkäufer folgendes: “Wir betrachten eine Bewertung als anreizbasiert, wenn Sie die Bewertung direkt oder indirekt beeinflusst haben oder die Möglichkeit haben, sie direkt oder indirekt zu beeinflussen. Dazu zählen beispielsweise die Überwachung, ob eine Bewertung geschrieben wurde oder die Bereitstellung oder Einhaltung zukünftiger Vorteile, je nachdem, ob eine Bewertung geschrieben wird oder wie der Inhalt der Bewertung ausfällt.

Das heißt nun aber noch lange nicht, dass Produkttester ab jetzt arbeitslos sind. Im Folgenden haben wir eine Liste mit Dingen zusammengestellt, die sich für Produkt-Tester geändert haben.

Was ändert sich für Produkttester?

  • Kein Rezensionszwang mehr: Laut den neuen Richtlinien dürfen Produkttest-Seiten keine Rezensionen mehr einfordern – das heißt, es darf nicht mehr geprüft werden, ob eine Rezension vom Nutzer abgegeben wurde oder nicht.
  • Weiterhin vergünstigte Produkte möglich: Trotz des Verbots dieses Rezensionszwangs ist es Verkäufern weiterhin möglich, Produkte vergünstigt oder kostenlos abzugeben, sie dürfen dafür aber keine Rezension mehr einfordern oder versuchen, den Nutzer zu beeinflussen.
  • Keine Prüfung der Rezensionen: Betreiber von Produkttester-Portalen dürfen nicht mehr prüfen, ob die Nutzer Rezensionen abgegeben haben oder nicht.
  • Rezensionen auf freiwilliger Basis: Das bedeutet, dass sich nur Produkttester-Portale auf dem Markt werden halten können, die eine zuverlässige Community haben, welche daran interessiert ist, für vergünstigte Produkte freiwillig ehrliche, hilfreiche Rezensionen abzugeben. Wenn das der Fall ist, dann werden Amazon-Verkäufer auch weiterhin spannende Deals und Angebote anbieten, da dadurch nicht nur Rezensionen generiert werden, sondern auch Verkäufe des Produkts, was dem Ranking hilft.

Wer das ganze nochmal ausführlicher und in Videoform haben möchte, sollte sich dieses Video vom Unternehmerkanal ansehen, in dem das ganze Thema nochmal ausführlich unter die Lupe genommen wird:

https://youtu.be/gUKrozwi-tY

Fazit

Alles in allem hat sich in der Branche einiges geändert, da wichtige Funktionen wie das Überprüfen, ob eine Rezension abgegeben wurde oder nicht, nun nicht mehr erlaubt sind. Die neuen Richtlinien von Amazon zum Thema “anreizbasierte Bewertungen” haben zur Folge, dass Amazon-Verkäufer sich verstärkt auf die Kundenbindung fokussieren müssen, denn zufriedene Kunden werden auch Bewertungen abgeben.

 

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