+49 (0) 941 463 943 20 [email protected]

Das  AMZ-marketing Amazon-Wiki:

 

Ihr habt Fragen zu allen möglichen Dingen rund um das Thema Amazon? Unsere Amazon Agentur hat die Antwort! Und wenn Sie trotzdem nicht weiter wissen, kontaktieren Sie uns einfach unter folgender Adresse: [email protected]

Die wichtigsten Begriffe von A bis Z erklärt:

A

Amazon Affiliate Links (Amazon Partnerprogramm)

Mit dem Amazon Partner-Programm ist es möglich, sogenannte Affiliate-Links erstellen zu lassen, welche sich dann in Blogbeiträgen und auf Webseiten einfügen lassen können. Diese sind trackbare Links zu Amazon-Produkten, und wenn über einen dieser Links ein Verkauf zustande kommt, erhält der Partner bis zu 10 Prozent Werbekostenerstattung vom Umsatz des Produktes. Die Teilnahme an diesem Programm ist kostenlos und bietet Bloggern und Betreibern von Webseiten eine einfache Möglichkeit, über Produktempfehlungen Geld zu verdienen. Die Amazon-Händler auf der anderen Seite erhalten durch Affiliate-Links einen kostenlosen weiteren Kanal um Produkte zu verkaufen.

Ein Affiliate-Link muss im Falle von Amazon nicht unbedingt nur ein einfacher Hyperlink sein: Amazon bietet hier viele Anpassungsmöglichkeiten, vom einfachen Textlink über Banner bis hin zu eigenen Affiliate-Widgets.

Die Höhe der Werbekostenerstattung fällt von Produkt zu Produkt unterschiedlich aus, ist allerdings für bestimmte Produktkategorien festgelegt: Die höchste Erstattung (10 %) gibt es zum Beispiel in den Kategorien Videospiele-Downloads, Software-Downloads, Kleidung, Schmuck, Gepäck, Schuhe, Uhren, BuyVIP und Möbel.

B

Amazon Bewertungen

Amazon-Bewertungen sind unverzichtbar für den Verkaufserfolg eines Produktes. Aufgrund der großen Konkurrenz selbst bei Nischenprodukten wirken sich Bewertungen und Rezensionen enorm darauf aus, ob ein Produkt aus der Masse heraussticht oder nicht.

Amazon-Bewertungen lassen sich auf unterschiedliche Arten generieren: Entweder organisch, durch den Verkauf des Produktes, durch Werbemaßnahmen oder durch sogenannte Produkttester-Plattformen, auf denen Produkttester auf freiwilliger Basis Bewertungen und Rezensionen im Austausch gegen vergünstigte Produkte abgeben.

Die letzte Variante ist besonders geeignet für Produkte, die noch nicht lange bei Amazon zum Verkauf stehen um die organische Generierung von Rezensionen und Bewertungen anzukurbeln.

Amazon BSR

Der Amazon Bestsellerrang (BSR) sagt etwas darüber aus, wie sich ein Produkt im Vergleich zu anderen in einer Kategorie bei Amazon verkauft. Der Bestseller-Rang setzt sich hauptsächlich aus der Anzahl der verkauften Produkte zusammen und ist ein wichtiger Faktor im Amazon-Ranking. Bei besonders hohem Bestsellerrang erhält ein Produkt ein sogenanntes “Bestseller-Badge” und wird in der Amazon-Suche als “Bestseller” ausgezeichnet. Allerdings ist nicht komplett klar, nach welchen Kriterien Amazon diese Badges verleiht, wahrscheinlich ist allerdings, dass hier kurzfristige Verkäufe relativ stark gewichtet werden.

Amazon Bulletpoints

Die Amazon Bulletpoints sind übersichtliche Stichpunkte neben dem Produktbild, welche das Produkt und seine Vorteile kurz und überzeugend beschreiben und so den Kunden zum Kauf animieren sollen. Sie sind neben Produkttitel und Bild das erste, was der Kunde sieht, wenn er auf die Produktseite gelangt und somit eine der wichtigsten Stellschrauben für die Produktoptimierung.

Der Platz, den Amazon in den Bulletpoints zur Verfügung stellt, sollte effektiv genutzt und vor allem ausgenutzt werden (also sollten immer alle 5 Bulletpoints mit Inhalt gefüllt werden). In den Bulletpoints sollten eine kurze Produktbeschreibung sowie Argumente untergebracht werden, inwieweit sich dieses Produkt von anderen unterscheidet und warum der Kunde genau dieses Produkt kaufen sollte. Für längere Beschreibungen ist die Produktbeschreibung da, in den Bulletpoints soll der Kunde in erster Linie vom Produkt überzeugt werden.

D

Dropshipping

Dropshipping ist eine Variante des Online-Handels, die sich in letzter Zeit großer Beliebtheit erfreut. Es handelt sich hierbei um eine Handelsstrategie, bei der der Händler keinen direkten Kontakt zur Ware hat, und eher als Vermittler agiert. Bestellt ein Käufer ein Produkt beim Händler, bestellt dieser das Produkt direkt beim Hersteller, ohne es vorher auf Lager zu haben. Der Hersteller verschickt das Produkt dann direkt an den Käufer, der Händler kümmert sich also nur um die administrativen Teile der Bestellungsabwicklung.

Diese Form des E-Commerce hat zwei große Vorteile: Zum einen muss der Händler nicht auf Risiko eine große Menge Ware kaufen, immer mit der Möglichkeit, am Ende darauf sitzen zu bleiben. Weiterhin muss der Händler keinerlei Lagerkapazitäten zur Verfügung stellen, da er die Ware ja in keinem Moment der Bestellung zu Gesicht bekommt.

Allerdings ist geht Dropshipping häufig mit einer geringeren Gewinnspanne einher, da die Produkte nicht in großen Mengen beim Hersteller bestellt werden, sondern immer erst dann, wenn eine Bestellung beim Händler eingeht. Daher sind sie im Einkauf meist teurer als klassische Massenbestellungen.

F

Amazon FBA

FBA steht für Fulfillment by Amazon und bedeutet so viel wie: Amazon kümmert sich um alles. Wer als Händler bei Amazon den FBA Dienst nutzt, lässt quasi alles, was über den reinen Verkauf der Produkte hinaus geht, von Amazon erledigen (im Austausch gegen eine entsprechende Gebühr). Darunter fällt Produktlagerung, Versand und sogar Retouren. Der große Vorteil von Amazon FBA ist, dass man sich als Händler nur noch um die Verkaufsabwicklung kümmern muss, also keine Lagerkapazitäten benötigt oder Zeit mit dem Versand von Produkten verbringen muss. Außerdem kommt man als Händler durch FBA in den Genuss des Prime-Versands, was mittlerweile ein wichtiges Argument für Kunden auf Amazon ist. Allerdings hat man im Gegenzug keinen Einfluss mehr auf Bestellungen, da alles von Amazon einheitlich abgewickelt wird.

Amazon FBM

Amazon FBM steht für “Fulfillment by Merchant” und beschreibt eine der beiden Varianten zur Verkaufsabwicklung, die Amazon zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zum FBA-Modell (Fulfillment by Amazon) übernimmt beim FBM-Modell (Fulfillment by Merchant) der Händler alle Schritte der Verkaufs- und Bestellabwicklung selbst (Lagerung, Versand, Kundenservice etc.).

Der Vorteil beim FBM-Modell ist, dass deutlich geringere Gebühren anfallen, als beim FBA. Dadurch ist dieses Modell besonders für Produkte mit geringerem Absatz (z.B. Nischenprodukte) geeignet. Andererseits kommt man mit FBM nicht in den Genuss des Amazon Prime-Versands und auch im Ranking landen FBM-Produkte meistens hinter FBA-Produkten.

K

Amazon Keywords

Keywords sind das A und O bei der Optimierung des Produkt-Listings. Denn sie entscheiden darüber, ob ein Produkt bei Amazon überhaupt gefunden wird oder nicht. Dabei reicht es nicht, sich einfach ein paar Keywords, die zum Produkt zu passen scheinen, auszudenken. Um über die Amazon-Suche effektiv gefunden zu werden und mehr Verkäufe zu generieren, ist eine vernünftige Keyword-Recherche obligatorisch: Welche Keywords nutzt die Konkurrenz? Nach welchen Synonymen für mein Produkt könnten potenzielle Käufer bei Amazon suchen? Passen die Keywords zur Produkt-Kategorie oder führen sie den Kunden eher in die Irre? All das sind Fragen, über die man sich ausführlich Gedanken machen sollte um am Ende für Keywords zu listen, die effektiv zu Verkäufen führen.

M

Amazon Marketplace

Das Amazon Produkt-Angebot teilt sich grob in zwei Teile: Zum einen in die Produkte, die Amazon direkt anbietet, und zum anderen Marketplace-Produkte. Über den Amazon-Marketplace hat jeder die Möglichkeit, seine Produkte auf Amazon anzubieten. Zusätzlich bietet der Amazon-Marketplace die Möglichkeit, neben neuwertiger Ware auch gebrauchte Artikel zu verkaufen/kaufen.

Die Waren, die von Marketplace-Händlern verkauft werden, werden entweder direkt von Amazon verschickt und abgewickelt (Fulfillment by Amazon) oder vom Marketplace-Händler selbst (Fulfillment by Merchant). Bei der zweiten Variante fallen allerdings häufig Versandkosten selbst für Prime-Mitglieder an und auch ein Prime-Versand ist nicht möglich.

P

Amazon PPC (gesponserte Produkte)

PPC steht für Pay Per Click und ist eine Form der Anzeigenschaltung auf Amazon (Zum Beispiel in den Suchergebnissen oder auf Produktseiten). Hierbei wird, wie der Name schon sagt, pro Klick abgerechnet. Zunächst wird ausgewählt, welches Produkt bei Amazon beworben werden soll, bei welchen Keywords und Suchbegriffen für das Produkt geworben werden soll, und dann die maximalen Kosten pro Klick (CPC) festgelegt. Jetzt konkurriert das Produkt mit anderen gesponserten Produkten der entsprechenden Keywords in einer Art Auktion: Hier bekommen die Anzeigen den Zuschlag, die bereit sind am meisten pro Klick zu bezahlen (also diejenigen mit der höchsten CPC).

Bei PPC Anzeigen ist es wichtig abzuwägen, ob sich eine solche Anzeigenschaltung überhaupt lohnt. Habe ich ein Produkt, das nur für beliebte Keywords mit großer Konkurrenz listet? Dann kann es durchaus sein, dass die Kosten pro Klick für eine Anzeige sehr hoch sind, da viele Konkurrenten ebenfalls versuchen, Anzeigen zu schalten. Anders kann es aber bei Nischenprodukten aussehen: Wenn die Konkurrenz klein ist, sind die durchschnittlichen Kosten pro Klick für eine Anzeige in dieser Kategorie sehr wahrscheinlich auch nicht sonderlich hoch.

R

Amazon Ranking

Das Amazon Ranking bestimmt, auf welcher Position ein Produkt in Suchergebnissen auftaucht. Welche Faktoren inwieweit Einfluss auf das Ranking haben bleibt weiterhin ein Geheimnis des Amazon-Algorithmus, aber es gibt Hinweise darauf, wie sich das Ranking zusammensetzt.

Wichtig ist zu wissen, dass sich das Ranking nicht nur aus den Verkaufszahlen zusammensetzt. Zwar sind sie durchaus ein wichtiger Faktor, aber der Algorithmus geht noch viel weiter. Amazon möchte seinen Nutzern Produkte in den Suchergebnissen zeigen, die relevant sind. Und für diese Relevanz sind zum Beispiel auch die Keywords wichtig, für die ein Produkt listet: Denn im ersten Schritt filtert Amazon bereits alle Produkte heraus, die inhaltlich nicht zur Suchanfrage des Nutzers passen. Und das bedeutet, dass ALLE Suchbegriffe auf der Produktseite vorhanden sein müssen (dabei zählen nicht nur die klassischen Keywords, sondern auch Titel, Bulletpoints, Produktbeschreibung etc.).

Im zweiten Schritt, dem eigentlichen Ranking, berücksichtigt Amazon zusätzlich Faktoren wie Produktdarstellung (Bilder, Titel, Beschreibung etc.) und Konditionen (Bewertungen, Versandkonditionen, Preis und Verfügbarkeit).

Wer also ein gutes Ranking in der Amazon-Suche erreichen will, muss seine Produkte umfassend optimieren und kann sich nicht nur auf den Absatz verlassen.

S

Amazon Seller Central

Das Amazon Seller Central ist die Bedienungsoberfläche für Verkäufer auf Amazon. Wer über Amazon Produkte verkauft, kann hier Bestellungen abwickeln, seinen Bestand prüfen und seine Produkte verwalten.

Wer bei Amazon Produkte verkaufen möchte, hat die Auswahl zwischen verschiedenen Arten von Benutzerkonten mit unterschiedlichen Gebühren. Für das Basiskonto verlangt Amazon keine monatliche Gebühr, allerdings nur wenn monatlich nicht mehr als 40 Artikel verkauft werden. Statt einer monatlichen Grundgebühr verlangt Amazon in diesem Modell pro verkauftem Artikel eine feste Gebühr von 0,99 €. Das Basiskonto eignet sich also eher für Händler, die nur hin und wieder etwas über Amazon verkaufen oder für Privatpersonen.

Wenn im Monat mehr als 40 Artikel verkauft werden, fälllt die feste Gebühr pro Artikel weg und Amazon verlangt eine monatliche Grundgebühr von 39 €. Allerdings muss auch hier pro verkauftem Artikel ein Teil an Amazon abgegeben werden, allerdings berechnet sich dieser nun nach Kategorie und in Prozenten. Wer also einen hohen Absatz auf Amazon hat, kommt um dieses Bezahlmodell nicht herum.

Amazon SEO

Suchmaschinenoptimierung ist nicht nur für Webseiten wichtig, sondern auch für Produkte bei Amazon. Bei der enormen Konkurrenz auf der Plattform ist es unumgänglich, seine Produkte zu optimieren, damit sie in den Suchergebnissen möglichst weit oben auftauchen.

Und es gibt jede Menge zu optimieren. Angefangen bei den Keywords: Hier lohnt es sich, eine gründliche Keywordrecherche durchzuführen, vorallem weil Amazon bei einer Suchanfrage verlangt, dass ALLE Suchbegriffe im Produkt vorhanden sein müssen. Und das bedeutet weiterhin, dass alle Teile der Produktseite Keyword-optimiert sein sollten. Vom Titel über die Bulletpoints bis zur Produktbeschreibung, überall sollten Keywords auftauchen. Aber vorsicht: Man kann es auch übertreiben. Eine Produktbeschreibung, in der nur Keywords aneinander gereiht sind bringt vielleicht etwas fürs Ranking, ist der Käufer aber auf die Produktseite gelangt, schreckt eine solche Beschreibung eher ab als dass sie zum Kauf animiert.

Auch Bilder sind wichtig: Amazon rankt Produkte nach ihrer Relevanz und Kaufwahrscheinlichkeit, und dazu zählen auch Faktoren wie Produktdarstellung. Hat ein Produkt also nur ein Bild in schlechter Auflösung, rankt es deutlich schlechter als eines mit mehreren, hochauflösenden Bildern.

Insgesamt ist es also wichtig, sein Produkt umfassend zu optimieren und sich nicht nur auf einzelne Aspekte wie zum Beispiel Keywords zu konzentrieren.

V

Amazon Vendor Central

Das Amazon Vendor Central ist nicht zu verwechseln mit dem Seller Central. Ein Amazon Vendor verkauft keine Produkte über den Marketplace, sondern wird Lieferant für Amazon. Das bedeutet, dass der Vendor seine Waren Amazon zum Großhandelspreis überlässt und damit an Amazon verkauft. Ein Amazon Vendor ist also kein Händler auf Amazon, sondern ein Lieferant für Amazon.

Vendoren sind also in erster Linie Hersteller von Produkten oder Verleger, die ihre Produkte auf Amazon zur Verfügung stellen möchten. Eine einfache Anmeldung für das Vendor Central ist nicht möglich, dies kann nur über eine Einladung eines Ansprechpartners bei Amazon geschehen.

Vorteile eines Vendors im Vergleich zum Seller sind unter anderem, dass sich das Listing verbessert und auch mehr Marketingmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Andererseits begibt man sich als Amazon Vendor in eine Abhängigkeit mit dem Online-Giganten. Abgesehen davon, dass Amazon die Preise zu seinem Vorteil gestalten kann gibt es auch Dinge wie Strafgebühren bei verspäteter Lieferung und ähnliche Dinge, die man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man mit der Idee spielt, Amazon Vendor zu werden.

Amazon Vendor Express

Vendor Express ist ein Angebot von Amazon, die Vorteile eines Vendor nutzen zu können, ohne vorher zum Vendor Central eingeladen worden zu sein. Die Registrierung ist kostenlos, und richtet sich laut Amazon vor allem an “new-to-market” Produkte, deren Absatz nicht groß genug ist um zum Vendor Central eingeladen zu werden.

Vendor Express bietet bekannte Vendor-Vorteile: Komplette Abwicklung über Amazon, Preisberechnung, Marketingoptionen und so weiter. Allerdings nicht in dem Umfang, wie es das Vendor Central bietet: Beispielsweise steht Vendor Express Nutzern kein A+ Content zur Verfügung. Dieser erlaubt dir (als Vendor Central Nutzer) zum Beispiel mehr Bilder zum Produkt oder einen erweiterten Produkttext hinzuzufügen.

Insgesamt ist Vendor Express eine gute Möglichkeit für kleinere Unternehmen und Hersteller die Vorteile eines Amazon Vendors zu nutzen, allerdings müssen auch hier, wie beim Vendor Central, die Abhängigkeiten bedacht werden, in die man sich als Amazon Vendor begibt.

Unser Wiki ist gerade im Aufbau und wird stückweise erweitert. Falls Sie Fragen haben, erreichen Sie uns jederzeit per Mail unter der Adresse: [email protected]